ALPEX GEWINNT DEN MECHATRONIK-CLUSTER-AWARD 2019

Mehr als nur ein Treffen innovativer Unternehmen aus sechs Branchen: Beim Clusterpartnertreffen der Standortagentur Tirol und des Vereins proHolz wurden die vielversprechendsten Innovationen "made in Tirol" mit den Clusterawards ausgezeichnet.


Von den „unendlichen Weiten“, von denen der ehemalige ESA-Astronaut Thomas Reiter als Vortragender berichtete, bis zu den Top-Innovationen der heimischen Betriebe aus den Branchen Erneuerbare Energien, Forst und Holz, IT, Life Sciences, Mechatronik und Wellness spannte sich der Bogen beim Clusterpartnertreffen 2019. Vernetzung: ja, Fachsimpelei: ja, Austausch und Netzwerken: ja, vor allem aber Prämierung der vielversprechendsten Innovationen von Tiroler Unternehmen stand auf dem Programm. Insgesamt 32 Unternehmen aus den fünf Clustern der Standortagentur Tirol und des Holzclusters von proHolz reichten im Vorfeld des Clusterpartnertreffens ihre innovativen Produkte, Dienstleistungen und Verfahren zum Clusteraward ein. Die Jury hatte es nicht leicht: die VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung begutachtete jede Einreichung gewissenhaft hinsichtlich des jeweiligen Projektziels und -inhaltes, des Innovationsgehalts, der wirtschaftlichen Umsetzung, der regionalen Relevanz sowie bezüglich der Organisation und Qualität der Kooperation hinter der Innovation. Letztlich war es in jeder Kategorie ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den eingereichten Projekten, was für die Qualität der Einreichungen spricht.


ALPEX gewinnt in der Kategorie Mechatronik: ALPEX Technologies GmbH, Mils, für „EVEREST 4.0“Produktionsprozesse für die Herstellung von Faserverbundstrukturen in Raum- und Luftfahrt erfahren derzeit eine radikale neue Entwicklung hin zur Industrialisierung und Digitalisierung. Aktuell sind die Industrien kaum digitalisiert bzw. sogar kaum automatisiert, da viele Produktionsprozesse nicht die erforderliche Stabilität aufweisen und die Art der Fehlschläge so vielfältig ist, dass sie nach wie vor durch das „Sensorpotential“ des Menschen abgedeckt werden müssen. Da dieser Vorgang ineffizient und kostenintensiv ist, geht man z.B. bei Airbus gerade in Richtung intelligentes Datenmanagement vom Rohstoff bis zum Lebensende des Bauteils. Um diesen Weg in Richtung vollständiger Digitalisierung bzw. Automatisierung einzuleiten, setzt sich das Forschungsvorhaben EVEREST4.0 von ALPEX Technologies das Ziel, Produktionsvorgänge in Echtzeit am digitalen Zwilling parallel – „hybrid“- zu verfolgen, “digital” zu verstehen und vollautomatisiert zu steuern.

Nähere Information zu den Tiroler Cluster Awards 2019 und den Preisträgern finden Sie hier